Die Big Five sind voll – zumindest für Eva, denn beim Night drive wurde der letzte, noch fehlende Vertreter der Big Five, der Leopard gesichtet (die anderen sind: Löwe, Elefant, Büffel und Nashorn). Eine Leopardendame mit einem Nachwuchs ist neben der Straße dahingeschlendert und hat sich von einem 21-sitzigen Safariwagen nicht beirren lassen. Eine absolute Rarität!!! Die ebenso spektakulären 3 White Rhinos, Büffelherde (unzählige Augen, die plötzlich im Dunkeln leuchten), Giraffe, Genet, Hasen, und Impalas haben einen tollen, aber kühlen Nightdrive abgerundet.
Am nächsten Tag haben wir weiter den Süden vom NP erkundet und sind in die Hügel (das Camp nennt sich „Berg-en-dal“) auf und abgefahren. Bei der Büffelherde haben wir gefrühstückt, wieder einmal haben sich die Vorzüge vom Womo beim game driven bestätigt!!! Die Kinder haben die spieltechnischen Grenzen des Womo wieder einmal ausgetestet und wir konnten zumindestens zeitweise in Ruhe zu Zweit Tiere beobachten.
Wir hatten noch für einmal Grillfleisch und –würste, also haben wir zu Mittag einen Picknickplatz direkt am Fluss mit Blick auf Hippos und Grillmöglichkeit angesteuert. Das Gegrillte war wieder einmal super (Zitat Kris: „Papa, keiner grillt so gut wie du!“), und landete dank einem Nationalpark-angestellten auch in unserem Magen und nicht in dem von Affen. Baboons und Vervet Monkeys waren sich einig, dass das Essen der Leute besser schmeckt als die ewigen Samen, Wurzeln und Früchte. So schnell hat man nicht schauen können war ein Leckerbissen vom Teller gestibitzt. Die Steinschleuder des Parkangestellten hat aber Wunder gewirkt.
Leider mussten wir das Gate ansteuern. Die 3 Tage hier sind wie im Flug vergangen, übermorgen fliegen wir nach Hause und es sind noch ca. 600 km nach Johannesburg. Umso genauer haben wir nach game Ausschau gehalten und auch noch bei einem Bird Hide Station gemacht. Hier kann man aus einem „Verschlag“ heraus Wasservögel/-tiere beobachten. Ein weiterer Höhepunkt hier im Park. Vor unserer Nase hat ein „Grey Heron“ seinen Nachwuchs im Nest gepflegt, sind Fischadler, ein Giant Heron, ein Webervogel beim Nestbau, ein Kingfischer beim Fischverschlingen, und viele andere Vögel zu beobachten gewesen. Kilian hat auch Krokos entdeckt und zu seiner Freude Flusspferde beim „Unterwassergacksen“ beobachten könnten (zumindest das was aufgetaucht ist).
Nun sitzen wir wieder einmal beim Lagerfeuer, haben zum letzten Mal unsere Lagerfeuerweckerln gebacken, und plaudern über das Erlebte …
Mittwoch, 17. August 2011
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