Mittwoch, 17. August 2011

Big Four und nasse Böcke (16.8.2011)

Wir kennen mittlerweile sehr, sehr viele Nationalparks in SA. Einer fehlt uns noch und das ist der größte und bekannteste NP, der Krüger NP. Um diese Lücke zu schließen haben wir uns frühmorgens Richtung Gate aufgemacht. Ohne Vorbuchung wurden wir relativ kühl empfangen. Nach längerem hin und her hat sich dann noch ein Platz in einemRestcamp gefunden. Wenngleich dieses Camp nicht unsere erste Wahl war, waren wir doch froh überhaupt was ergatter zu haben.
Zwischen dem Gate und dem ersten Übernachtungs-Camp (Pretoriuskop) lagen 188 Kilometer. Dieser Gamedrive hatte es aber in sich. Wir sahen mehrere Löwen. Einmal 8 Stück, die sich gerade mit dem Ziel ein Kudu zu erbeuten, in Stellung brachten. Wir glauben das Kudu ist davon gekommen. Weiters sahen wir Büffel, Elefanten und ein Nashorn. Das sind immerhin 4 der Big Five und für den ersten Tag eine passable Ausbeute. Ohne Anspruch auf Vollständigkeit erspähten wir zusätzlich noch: Giraffen, Zebras, Hippos, Waterböcke, Impalas, Adler, Batalleur, Krokodile, Störche, Steinböcke, und zahlreiche Vögel. Die Big Four (von Five) an einem Tag ist schon toll!!!
Müde aber voller Eindrücke sind wir vor Einbruch der Dunkelheit im Camp angekommen. Dort wurden Nachtsafaris angeboten, und Kilian und Jürgen sind trotz widriger Witterungsverhältnisse (Regen und Kälte) noch ausgerückt. Im Safariauto haben sie in der letzten Reihe platzgenommen und Jürgen bekam einen der beiden Scheinwerfer in die Hand gedrückt. Es galt die leuchtenden Augen der Tiere aufzuspüren, was auch nicht schlecht gelungen ist. Zuerst hat Jürgen allerhand Böcke gefunden, dann 2 Stachelschweine, gefolgt von einer in einem Baum sitzenden Raubkatze, dann folgten ein Bushbaby und einige Zibetkatzten. Der zweite Leuchter hat nix gefunden. Vom Fahrer wurde noch eine Eule und eine Boomslang (sehr giftige in Bäumen lebende Schlange) beigesteuert. Die meiste Zeit hatte es geregnet und dafür war die Ausbeute nicht schlecht. Die letzte der 3 Stunden Fahrzeit waren eher kühl und ergebnisarm. Trotzdem war Kilian mehr als begeistert vom Night drive und hat Mama gleich für den nächsten Abend auf einen Drive eingeladen.
Am nächsten Morgen sind wir bei strömendem Regen frühmorgens aufgebrochen und den ganzen Tag gedrived. Neben vielen nassen Böcken (etwas ganz Neues für uns doch erfahrene Game driver) haben wir wieder 4 der Big Five gesichtet. Ähnlich wie am Tag zuvor sind wir kurz vor Einbruch der Nacht im Restcamp angekommen. Eva hat noch den letzten Platz für die Nachtsafari ergattert, Bericht folgt.

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