Wir sitzen gerade wieder an dem Tisch im Airport von Kairo, wo wir vor 5 Wochen gesessen sind und unsere ersten Erlebnisse gebloggt haben. Dazwischen liegen viele Tage voller toller Erlebnisse. Leider streikt das Notebook, so können wir unseren blog nicht dort abschließen, wo wir unsere ersten Eindrücke festgehalten haben. Also müssen halt der gute alte Zettel und Bleistift herhalten, um unsere letzten Reiseeindrücke festzuhalten. Wie so oft bei dieser Reise werden wir das Erlebte zeitversetzt online stellen, nur diesmal aus anderen Gründen.
Nach dem Krüger NP haben wir uns via Hazelwood, White River und Nelspruit auf den Weg in Richtung Johannesburg gemacht, um unseren heißgeliebten Discoverer 6 zurückzugeben. Die letzten Tage unserer Reise in dem Womo zu verbringen, in dem wir 5 Monate verbracht haben, hat sich als perfekt erwiesen. Die Kinder haben das Womo zu Beginn innerhalb von wenigen Minuten "übernommen" gehabt und kurz ausprobiert, ob einige Spiele, die sie im Womo bei unserer letzten Reise so gerne gespielt haben noch spielbar sind - und waren sehr zufrieden (die noch herumstehenden Taschen, Plastiksackerln, etc. haben sie dabei nicht gestört). Viele Erinnerungen sind plötzlich wiedergekommen und wir haben uns wieder so wohl gefühlt, dass wir uns ganz gut vorstellen konnten, die nächsten Monate darin herumzugondeln. Die letzten 10 Tage waren eher zum "Aufwärmen". Allerdings sind wir in den letzten Wochen auch auf den Allrad-Geschmack gekommen und da gibt es auch noch so viele Möglichkeiten … doch zurück zu dem Bericht über die letzten Tage:
Nach drei tollen gamedrive Tagen haben wir um 17:55 Uhr im letzten Abdruck (das Gate schließt um 18:00 Uhr) den NP verlassen.Der Krüger NP ist mit Sicherheit der gamereichste und bestorganisierteste NP in Südafrika, den wir je besucht haben. Die wesentlichen Strecken sind asphaltiert (die Wahrscheinlichkeit game beobachten zu können ist trotzdem gleich wie auf den unbefestigten Straßen) und mit dem Womo bestens zu befahren. Übernachtet haben wir in Hazyview, nur 12 km vom gate entfernt auf einem "Hotelcampingplatz" mit angeschlossener Landebahn für Leichtflugzeuge. Zu unserer Freude konnten wir den Start eines Fliegers mitverfolgen (Jürgen wusste zu dem Zeitpunkt noch nicht, dass er in nur einer Woche als Geburtstagsüberraschung mit einer Cesna selbst über Graz fliegen wird).
Der Führer hat uns auf dem Weg nach Nelspruit White River als Künstlerkolonie und gepflegt Stadt schmackhaft gemacht. Nachdem jedoch seit 3 Tagen die Müllabfuhr streikt und überall Papierabfälle, Sackerln, etc. überall in der Stadt herumliegen, konnten wir diesen Eindruck von White River nicht teilen und haben den direkten Weg nach Nelspruit zum nächsten Ocean Basket eingeschlagen.
Bestens gestärkt hat uns der Führer den Botanischen Garten als weltweit einzigartig beschrieben - und diesem Punkt lag er vollkommen richtig! Über Boardwalks sind wir im Regenwald herummaschiert und haben Wasserfälle bestaunt. Den Hauptfluss kann man über eine Hängebrücke überqueren, der Rest des Gartens samt Teegarten ist auch sehr einladend.
Da wir uns mit dem unerfreulichen Gedanken anfreunden mussten, dass uns nur mehr eine Nacht in Südafrika bleibt und noch viele km bis zum Womo-Depot vor uns lagen, haben wir eine Campsite näher zu Johannesburg angesteuert. Dort angekommen staunten wir nicht schlecht, als bereits 3 für Südafrika sehr seltene Wohnmobile (die SA sind sehr campingbegeistert, campen aber vorwiegend mit Wohnwagen oder Zelt) als einzige andere Gäste standen - und es waren alles Bobo Camper (unsere Leihagentur) mit Discoverer 6 Modellen. Es stellte sich heraus, dass es ein Familientreffen von SA und Luxenburgern auf dem Weg zum Krüger NP waren. Zur Freunde unserer Jungs waren deutschsprechende Kinder dabei, so konnten wir uns für die bevorstehende Rückreise organisieren. Bei einem letzten Lagerfeuer haben wir über die tollen Erlebnisse der letzten Zeit, den (traumatischen) Abschied bei unserer letzten Reise, uvm. gesprochen und auch ein Erinnerungsstück - eine Flasche mit verschiedenfärbigem Sand und Samen, die wir in Simbabwe, Botswana und Südafrika gesammelt hatten - gebastelt. Ein würdiges "Souvenir" einer wieder einmal wunderschönen Reise zu Viert!!!!!
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