Triangle ist nicht nur ein Musikinstrument, sondern auch unser erster Zwischenstopp nachdem wir den Gonarezhou NP verlassen haben. Schon bei der Hinfahrt sind uns die Zuckerrohrplantagen und die gepflegte Stadt samt Schild „Museum“ aufgefallen. Das Museum erzählt die Geschichte beginnend mit der Gründung durch einen Schotten, liebevoll „Mac“ genannt vor mehr als hundert Jahren. Heute steht dort eine riesige Zuckerrohrfabrik (angeblich 23000 Angestellte). Der Name Triangle stammt vom ursprünglichen Brandzeichen für Rinder in der Form eines Dreiecks (Triangle).
Unsere Vorräte von Südafrika mussten wieder aufgestockt werden und so kam uns ein „KwickSpar“ Geschäft gerade recht – das erste „einladend“ ausschauende Geschäft seit wir in Simbabwe angekommen sind. Es gab zwar nicht die große Auswahl aber von allem etwas, sogar heiße Pies, Bier, Wein und eine Zeitung und freundliche Beratung beim Wein, so haben wir das Geschäft dann mit einer Flasche Pinotage aus Simbabwe verlassen.
Wenige Kilometer nach dem Einkauf haben wir auch schon das Ziel des heutigen Tages, das Great Simbabwe Monument erreicht. Günstigerweise gibt es dort direkt im Gelände einen Campingplatz, an dem wir mangels anderer Besucher die Qual der Platzwahl hatten. Gleich ging es los zu steinernen Bauwerken aus dem 11. Jhd. Der Name Simbambwe (vormals Rhodesien, nach Cecil Rhodes) hat dort seinen Ursprung. Lange Zeit glaubte niemand, dass zu dieser Zeit bereits ein derartiges Bauwerk von Afrikanern errichtet worden sein könnte. Die Anlage ist sehr groß und gepflegt und einfachbeeindruckend und hat auch ein kleines Shona Dorf. Uns haben Trommeln samt Gesang hingelockt und so haben wir noch eine Abendvorführung mit Tanzeinlage erhalten. Zurück am Campingplatz trauten wir unseren Augen nicht. Bereits bei der letzten Reise sind uns die Overlander Touren auf die Nerven gegangen. Massig Leute in kleinen Zelten untergebracht haben das heiße Wasser verbraucht. Zudem war noch eine Gruppe Südafrikanern mit Allradwohnwägen ein Lager aufgebaut.
Die Kinder haben sich sehr gefreut da wir diesmal wieder gemeinsam mit ihnen ins Bett gegangen sind. In der Früh musste ja noch der Hill Complex von Great Simbabwe erkundet werden. Die Aussicht von oben über die ganze Anlage und den nahegelegenen Stausee war beeindruckend und wieder von Trommeln und Gesang begleitet. Dann fuhren wir los und umrundeten zuerst den Nahe gelegenen Stausee (wir sind sogar über die Staumauer gefahren). Die Landschaft hat uns mit den flachen Felsen und den kleinen Wasserwege die im Sonnenlicht glitzern etwas an Norwegen erinnert. Begeistert haben uns auch die vielen Hütten, wo fleißige Leute das Feld bestellt haben oder andere Arbeit verrichtet haben. Weiße haben wir keine gesehen.
Auf der Fahrt haben wir noch die „Probebrücke“ für die Sydney Harbour Bridge überquert. Eine einspurige Brücke, die mit Schranken gesichert wird. Gelandet sind wir in Bvumba Botanical Gardens Nähe Mutare. Der letzte Parkbesucher war vor 2 Tagen hier, der letzte Campinggast vermutlich schon viel länger. Das Warmwasser wird über einen Holzofen erhitzt. Der Boiler ist zwar warm, aber es fließt kein Wasser. Von hier blicken wir direkt nach Mozambique, sitzen gerade beim Lagerfeuer während Kilian Kristian beim Einschlafen „hilft“ und freuen uns auf morgen.
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