Nach einem gemütlichen Frühstück haben wir zusammengepackt; was schon ganz flott geht, da Kilian schon brav hilft und während er hilft nicht mit Kris streiten kann.
Die Erste echte fahrtechnische Herausforderung kam nach ca. 1Stunde. Auf einmal bog die Straße nach rechts und wir standen vor einem breiten Fluss. Da Niederwasserzeit war, war ein großerTei8l des Flussbettes trocken. Nach unserem Ersten Schreck haben wir beschlossen, die Sachlage einmal zu Fuß zu sondieren. Die Sandpassage sollte mit genügend Schwung einfach zu passieren sein, doch die Wassertiefe war schwer einschätzbar. Immerhin war ein Breite von ca. 50 m zu überwinden. Wir beschlossen es zu wagen, schließlich war die Überfahrt in unserer Karte ja auch eingezeichnet und Autospuren zu sehen. Also haben wir den Allrad eingelegt, Schwung genommen und sind drauflosgefahren. Bei einer besonders tiefen Stelle hat der Motor kurz gestottert, uns aber trotzdem heil auf die andere Seite gebracht. Die Kinder waren begeistert.
Die Fahrt ging fröhlich weiter, bis Eva einen alten, dicken Baobab Baum erspähte. Wir sind ausgestiegen und Jürgen hat mit großem Schreck festgestellt, dass beim Wüstenflitzer entscheidendes fehlte - die vordere Nummerntafel. Kurzerhand sind wir zum Fluss zurückgefahren. Dort waren inzwischen ein Traktor und einige Einheimische angelangt, um Wasser vom Fluss zu holen. Jürgen engagierte gleich einen Helfer. Dieser hat uns auch gleich beruhigt, dass hier keine Krokodile zu befürchten sind. Kurz entschlossen sind sie in die Fluten gestiegen und haben kurz darauf die Nummerntafel herausgezogen.
Wieder beim Baobab angelangt waren in der Nähe sogar Elefanten zu beobachten. Der Baobab hatte nun zum 2. Mal Glück gebracht. Wenig später bei unserem heutigen Übernachtungsplatz (der Exclusive Campsite Chitove) wurden wir von Baboon-Affen und Nyalas begrüßt. Ein traumhafter Platz direkt am Wasser. Wenig später haben wir Hippos und sogar ein mächtiges Krokodil erspäht. Es hatte einen Waran im Visier, doch der konnte in letzter Sekunde fliehen. Bei unserem abendlichen Gamedrive sind wir den ersten Auto sein wir in den NP gefahren sind begegnet. Eine Forscherin bei der Arbeit. Das Lagerfeuer haben wir genützt, um frische Brötchen zu backen.
Den ganzen nächsten Tag sind wir wieder Richtung NP-Eingang gefahren (mehr als 100 km). Highlights waren die 2 Aussichtspunkte an den Klippen, die wir bei unserer ersten ‚Übernachtungsstätte im NP bestaunt haben. Die heutige Campsite „chisl Pools“ hat diesmal sogar saubere Di8schmöglichkeiten mit Warmwasser und gekehrter Campsite samt Feuerholz. Da schmeckt das Gegrillte gleich doppelt gut.
Sonntag, 31. Juli 2011
Abonnieren
Kommentare zum Post (Atom)
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen