Unsere gestrige Destination, die Ugab Terrassen, sind bemerkenswerte Gebilde aus Stein, die im Laufe der Jahrtausende entstanden sind. Der gleichnamige Ugab Fluss war daran maßgeblich beteiligt. Der Vingerklip ist eine, wie ein erhobener Finger anmutende Gesteinsformation. Im Rahmen einer kurzen Wanderung gelangt man direkt zum Fuße des Vingerklips. Die tolle Rundum-Aussicht kann man von dort genießen. Die Jungs sind brav gekraxelt und aufgrund der brütenden Hitze haben wir dann die Vingerklip Lodge besucht um uns ein-zwei Fassbiere und natürlich Fanta Orange zu genehmigen. Von der bekannt ausgezeichneten Küche haben wir uns dann auch noch mit „Wildschnitzelchen“ überzeugen können. Der Ausblick und die Ruhe dort sind phänomenal, die kids haben die Schildkröten gefüttert - und guten Kaffee gibt es auch.
Dann ging es weiter nach Outjo, um auf einer Campsite bei einer Lodge zu übernachten. Beim Einchecken wurden wir darauf aufmerksam gemacht, dass eine südafrikanische Rockgruppe ein abendliches Konzert gibt, und es bis mind. 22 Uhr (eher länger; Anmerkung: für uns 23 Uhr, da wir Familienintern in der südafrikanischen Zeitzone weitergereist sind, bringt v.a. in der Früh VorteileJ) laut werden wird. Die schöne Anlage und der coole Pool haben den Ausschlag gegeben trotzdem zu bleiben. Die Horden an Zuschauern sind aber aus geblieben und die Band hat u.a. deutsche Schlager auf Africaans zum Besten gegeben. Da wir Lieder entweder kannten oder sie gut ins Ohr gingen, war das Konzert ganz lustig und mal so ganz was anderes beim abendlichen Lagerfeuer. Eva hat befunden dass die Band gut war, zumindest als Maturaball- oder Hochzeitsband.
Nachdem bisher keine verlässliche Untersuchungsmöglichkeit (lt. Auskunft unserer Namibischen Freunde vom Marienflusstal und bestätigt von unseren Reiseeindrücken) von Krisis Wunde war und wir das Pflaster auch nicht selbst runter tun wollten, haben wir die Privatklinik in Otjiwarongo aufgesucht. Krisis Wunde wurde gereinigt und neu verpickt. Unsere „Erste Hilfe Maßnahmen“ wurden für „not too bad“ befunden. Da die Verletzung schon ein paar Tage alt ist konnte sie nicht mehr genäht werden. Die Wunde war nicht entzündet und sein Cut nicht so schlimm wie von uns befürchtet zusammengewachsen. Wir sind guter Hoffnung, dass seine Heiratschancen dadurch nicht beeinträchtigt werden. Schließlich haben Mama und Papa (und auch Kilian) ja auch eine Narbe auf der Stirne!!!
Der Waterberg, eine Park des NWR (Namibian Wildlife Reserves), ist unser letztes Ziel in Namibia, und wurde am frühen Nachmittag erreicht. Die ca. 1-stündige Wanderung hinauf zum Plateau war unter den vielen Wandermöglichkeiten unser Favorit. Nach der anschließenden Abkühlung im Pool haben wir uns auf der Campsite niedergelassen, und genießen unseren vorletzten Abend in Namibia – natürlich beim Lagerfeuer und mit einer Flasche Wein. Die Vorbereitungen von Eva (samt Kids) für Jürgen`s morgigen Geburtstag sind abgeschlossen, mehr darüber morgen!!!
Dienstag, 25. August 2009
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