Dienstag, 11. August 2009

4x4 und Blutkuppe

Bericht vom 10.8.
Unsere erste Nacht in der Wildnis haben wir gut überstanden. Dank der exzellenten Geländegängigkeit unseres WF haben wir auch die Straße wieder erreicht. Der Weg war so steil, das der Kraulgang es gerade geschafft hat. Dann sind wir wieder über die Schotterpisten geflitzt, 120 km/h sind absolut kein Problem, und die Tankstellen freut es auch, denn da rinnt mächtig was rein in den WF. Im Handundrehen waren wir in Swakopmund, dort wurde die Wäsche gewaschen (4 Maschinen) die Vorräte aufgestockt und unser Lieblings-Fischrestaurant ‚(Ocean Basket, sie kannten uns noch vom letzten Mal) besucht und nicht zu vergessen getankt; 125 Liter sind reingegangen. Wer in den Namib Naukluft Park möchte muss einen Permit in Swakopmund kaufen. Das haben wir getan und gleich 2 Übernachtungen im Park dazu. Dann ging es zum Vogelfederberg, dort haben wir der denn Allrad eingelegt und flux sind wir über eine Felspassage gefahren um zu höhlenartigen Überhängen zu gelangen. Dort haben wir den WF für die Nacht postiert und gleich die Wäsche zwischen Felswand und WF aufgehängt. Ideale Aussicht über die Namib und in der Ferne war die Dunstwolke, die über Swakopmund lag zu erkennen. Die Kinder sind geklettert und haben Käfer gefangen. Wir haben versucht die Wäsche trocken zu bekommen und einen gemütlichen Abend mit Maschmellowgrillen verbracht. Am nächsten Morgen konnten wir den Sonnenaufgang vom Dachzelt aus beobachten. Der Tag stand im Zeichen von 4x4 Tracks, auf denen wir den ganzen Tag herum geglüht sind. Echt genial. Nachtquartier haben wir am Fuße einer Felsformation mit dem Namen Blutkuppe aufgeschlagen. Der Name hat nichts mit blutrünstigen Geschehnissen zu tun, sonder bezieht sich auf das Abendrot, welchen die Felsen rötlich schimmern lässt. Ein wirklich toller Platz und wir sitzen wieder Mal am Lagerfeuer und sind rundum zufrieden.

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