Montag, 6. Juli 2009

Halifax und "Faxen"

Irgendwie scheint es mit Namibia nicht so klappen zu wollen. Innerhalb einer Woche haben wir die 3. Panne, der Wäscheberg ist ansehnlich (die Campingplätze hier sind im Gegensatz zu SA nicht mit Waschmaschinen ausgestattet und das seltene örtliche Laundryservice hat stattliche 200 Dollar – 18 Euro – pro Kilo gewaschene und gebügelte Wäsche haben wollen) - irgendwie haben wir Anlaufschwierigkeiten.
Es gibt aber auch viel Positives zu berichten: abgesehen von der traumhaften Lage unserer Campsite, beispielsweise unsere gestrige Bootsfahrt in Richtung ‚Diaz Point und das Naturschutzgebiet auf der Halifax Insel im Diamanten Sperrgebiet. Beim Frühstück waren wir noch nicht sicher, ob wir fahren können, denn es lag alles im Nebel. Bis wir aber losgefahren sind hat sich der Nebel gelichtet und übrig blieb eine mystische Stimmung. Vom Boot aus sieht die ganze Küste sandig, schroff und sehr spannend aus. Zuerst sind wir an einer verlassenen Wahlfangstation der Norweger vorbeigeschippert, dann um den Diaz Point herum zu der Pinguinkolonie auf der Halifax Insel. Auf dem Weg dorthin haben uns zur Freude der Buben Delfine begleitet und konnten wir Seehunde auf einem Felsen beobachten. Die Pinguinkolonie liegt direkt neben einer verlassenen Guano-Sammelstelle (eine Art Nitrat), die ganze Szenerie erinnert an einen Geisterfilm.
Das im Anschluss an die Fahrt geplante Mittagessen im Hafenfischlokal musste ausfallen, da Lüderitz am Sonntag absolut tot ist. Das Alternativprogramm fiel aufgrund der Panne 2 aus. Das Programm für heute wurde aufgrund der Panne 3 auf morgen verschoben. Bericht folgt!!!

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