Bericht vom 19.7.:
Um 6:00 hat sich Jürgen aus dem Bett geschleppt und das Womo in Bewegung gesetzt. Und wahrhaftig ,wir waren die Ersten am Gate. Verschlafen, aber von der Morgenstimmung begeistert, haben wir die ersten Game Drive Kilometer zurückgelegt. Zebras, Giraffen, Springböcke und ein Schakal wurden innerhalb der ersten wenigen hundert Meter nach dem Gate gesichtet. In Okaukuejo, einem der 3 Restcamps, haben wir einen der sehr begehrten Plätze auf der Campsite in Halali, dem in der Mitte des Parks gelegenen Restcamp, ergattert. Wir sind den ganzen Tag Game gedrived. Eine sehr holprige und staubige Angelegenheit. Zusätzlich benötigt man einiges an Sitzfleisch (oder eben ein Womo), da es ganz wenige Rastplätze – also Plätze an denen man das Vehikel gefahrlos verlassen darf – gibt. Was aber an Game im Etosha NP zu sehen ist absolut Weltklasse. Die einzigartige Landschaft mit der schneeweißen Etosha Pfanne und den wechselnden Vegetationszonen ist mehr als beeindruckend. Man erspäht Unmengen von Tieren. Höhepunkt war sicher ein Löwenpärchen das sich gerade in Paarungsangelegenheiten beschäftigt hat. Eine Hyäne ist auf der Straße aufgetaucht, eine eher seltene Begebenheit, da diese Tiere eigentlich nachtaktiv sind. Auf einer der vielen riesigen freien Flächen hat sich gerade eine Aasgeiergruppe um Aas versammelt. Da ging es munter zu, es wurde ausgiebig gerangelt. Im Hintergrund haben sich schon Schakale formiert, vermutlich um abzustauben was die Geier übriglassen. Besonders zu erwähnen ist noch das Schwarzgesicht Impala, welches hier auch anzutreffen ist und für uns neu war.
Müde aber begeistert sind wir am späten Nachmittag im Halali Camp angekommen. Das Pool ist nicht extrem cool und so wurde noch ausführlich gebadet und abschließend der Sunset am Wasserloch beobachtet. Fazit: ein perfekter Tag. Wir werden sicher noch bleiben und sind schon gespannt was wir morgen sehen werden.
Montag, 20. Juli 2009
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