Nach 2 Nächten in Montagu war Stellenbosch unser nächstes Ziel. Auf dem Weg dahin haben wir 2 Weinverkostungen durchgeführt. Die erste Kellerei hieß Simonsvlei, eine Genossenschaft mit langer Tradition für gute Weine. Das Angebotene hat uns nicht wirklich vom Hocker gehaut, das Flaggschiff dieser Kellerei wurde dennoch angekauft; für den letzten Abend mit Georg und Hilde soll nur das Beste getrunken werden. Die nächste Weinkellerei war Anura und bot zusätzlich zu den Weinen auch eine Käseverkostung an. Dort hat es uns ein Roter mit Cigarboxtaste angetan und wurde zusammen mit diversen Käsesorten ins Wohnmobil geladen. Dann ging es weiter zur Campsite in Stellenbosch. Georg, Hilde - und die Jungs - haben ein Chalet bezogen. Das Womo wurde direkt daneben geparkt; das war ideal. Die Grillstelle war direkt davor situiert. Da einzige was an diesem Tag (trotz sämtlicher Anzündeweisheiten) nicht funktioniert hat war das Lagerfeuer zum Grillen, denn uns war feuchtes Holz angedreht worden. So gab es Steaks aus der Pfanne.
Der nächste Tag wurde in Franshoek verbracht. Erster Stopp war bei einer Schokoladenmanufaktur . Dort hatten wir eine Führung und sind jetzt echte Schokoexperten in Theorie und Praxis. Es werden dort jede Menge Schokopralinen hergestellt. Ein altes Hausmittel wurde uns nebenbei auch noch verraten, nämlich - bei Kopfscherzen hilft dunkle Schoko rasch uns sicher. Danach war die Zeit für eine Wein bzw. Schnapsverkostung reif. Auf einem Weingut namens Chamonix wurde das dann in die Tat umgesetzt. Die Weine dort waren nicht überzeugend, lediglich ein Schnaps war einigermaßen OK, aber bei weitem nicht vergleichbar mit unseren Schäpsen in Österreich. Interessant war jedenfalls die Verkostungslokalität, die in einer alten Schmiede untergebracht war. Kilian hat sich den Fotoapparat geschnappt, um alte Gewehre zu fotografieren. Ja, so hat jeder seine Lieblingsmotive.
Da der Hunger mittlerweile gekommen war ging es zurück nach Stellenbosch, wo wir vorzüglich Fisch gespeist haben. Nach einem kurzen Spaziergang ging es zur Campsite zum Abschiedskick, denn am nächsten Tag stand für Hilde und Georg der Rückflug vor der Tür.
Am Abend wurde dann, wie geplant, die Ausbeute der Weinverkostungen geleert und auf tolle Tage miteinander angestoßen. Am nächten Tag waren wir alle eher nicht so erfreut, da es uns allen sehr leid tut, dass uns Hilde und Georg verlassen. Wir sind dann zum Flughafen gefahren und haben das unvermeidliche getan.
Danach ging es weiter Richtung Osten nach Schwellendamm, wo wir auf einer genialen Campsite an einem Fluss gelandet sind. Diesmal hat es mit dem Feuer gut geklappt und wir sitzen am offenen Kamin und plaudern über die schöne Zeit, die wir mit Hilde und Georg verbringen durften. Snief!!!
Dienstag, 2. Juni 2009
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