The Baths ist eine Therme, deren Nutzen schon im 18 Jahrhundert entdeckt wurde. Die Thermen wurden damals schon erschlossen und sind nach wie vor sehr beliebt. In einem schmalen Tal wurde eine Schotterstraße neben dem Bach gebaut. Entlang der Schotterstraße sind Campsites angelegt. Der Bach führt heißes Thermalwasser und in den Pools kann man sich einfach reinsetzen und hat seine eigenes Thermalbecken. Natürlich gibt es auch ein großes Becken mit Thermalwasser und ein Kaltwasserbecken. Die beiden Tage waren ein echt entspannendes Erlebnis. Erleichtert wurde unsere Abreise heute durch starken Regen. Wir sind aber nicht gefahren, ohne nicht nochmals ins Pool gejumpt und von allen Seiten (auch oben) nass geworden zu sein.
Anschließend haben wir heute in Clanwilliam jene Firma besucht, die 70% des weltweit produzierten Rotbuschtees herstellt. Die Zederberge sind eine ideales Gebiet für den Anbau von Rotbuschtee. Wir sind jetzt echte Rotbuschprofis in Theorie und Praxis. Danach haben wir noch bei einer Schuhmanufaktur, die handgemachte Schuhe verkauft, gestoppt. Jürgen hatte gehofft, dass man dort maßnehmen lassen kann. Irrtum, es gibt da relativ einfach Schuhe (angeblich auch welche mit Sohlen aus alten Autoreifen), die als nicht brauchbar qualifiziert und daher auch nicht angekauft wurden. Inzwischen war die Sonne wieder draußen und wir haben uns nach Algeria, das liegt inmitten der Zederberge, in Bewegung gesetzt. Über kilometerlange Schotterstraßen haben wir es dann erreicht. Der Obernaturschützer am Stützpunkt in Algeria hat nur gemeint, dass er gerade eine Wetterwarnung erhalten hat, mit unserem Womo die Übernachtung zwar kein Problem sein dürfte, aber ob wir morgen die Schotterstraße zurück passieren werden können, könne er nicht sagen. Die starke Regenfälle, die plötzlich während unseres Diskussion mit dem Obernaturschützer eingesetzt haben, könnten auch zu einem ungewollt langen Aufenthalt führen, wenn nämlich die Pegele der Flüsse ansteigen und die Brücken, die wir am Weg passiert haben unpassierbar machen.
Wir haben dann die Kehrtwendung gemacht und Lamberts Bay ins Visier genommen. Lamberts Bay ist eine Hafenstadt und bekannt für ihre Kaptölpel Kolonie. Die dortige Capesite haben wir noch vor Einbruch der Dunkelheit erreicht. Begrüßt haben uns zwar die letzten Sonnenstrahlen, aber auch ein enormer Wind, sodass wir freiwillig auf die Campsites direkt am Meer verzichtet haben. Nun sitzen wir in einem leicht wind-geschaukelten Womo und genießen das Meeresrauschen.
Montag, 22. Juni 2009
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