Montag, 25. Mai 2009

Tafelberg und Wartungszug

Nachdem wir Teile von Kapstadt am Vortag erkundet hatten, wollten wir uns den Blick von oben gönnen. Dazu schien der Tafelberg mit über 1000 Meter Seehöhe, der mit einer Seilbahn zu erreichen ist, sehr geeignet. Die Seilbahn ist ein tolles Ding, 65 Leute finden in jeder der 2 Gondeln Platz. Während der Fahrt dreht sie sich einmal um die Achse, um jedem einen Rundumblick zu verschaffen. Oben angelangt hat man einen tollen Blick über Kapstadt (mit neuem Stadion und Robben Island) und Umgebung. Es gibt Spazierwege und man kann in alle Richtungen runter schauen. Es gibt da genug zu entdecken und zu fotografieren. Unsere neue Kamera war nahezu ununterbrochen im Einsatz. Auch Jürgen durfte einige Fotos machen. Dann ging es wieder runter und weiter zum Kirstenbosch Botanical garden. Dort gibt es Pflanzen ohne Ende und es ist wirklich schön dort einige Stunden zu verbringen. Pflanzeninteressierte könnten hier sicher auch Tage verbringen. Das am Vortag verschobene Fischessen wurde nachgeholt und so waren alle zufrieden und satt ins Bett gegangen.
Am nächsten Tag wurde Kommetjie in Richtung Osten verlassen und in St. James der erste Stopp eingelegt. Dort gibt es einen tollen Strand und viele bunte Badehütten. Während die Kinder sich mit dem Surfboard im Wasser vergnügten, wurden wir Zeuge einer wirklich afrikanischen Begebenheit. Es tauchte eine alte Diesellok mit einigen Wagons, die zu einem Wartungszug zusammengestellt waren, auf. Personell war der Wartungszug gut bestückt. 26 Arbeiter, oder besser gesagt Leute waren drauf. Arbeiten haben wir nur 2 Herren der Bahngesellschaft gesehen, der Rest hat offensichtlich die Aufgabe die tolle Landschaft zu beobachten. Sie haben freundlich gewunken. 2 Arbeiter hatten noch eine wesentliche Aufgabe, nämlich den auf einem Wagon befindlichen Riesen-Braai zu bedienen. Es hat gut geraucht und die Stimmung am Zug schien wirklich gut.
Vorbei an schönen Ständen ging es an der Küste weiter nach Hermanus wo wir uns auf eine Campsite mit Meerblick niedergelassen haben. Am heutigen Tag haben wir Hermanus, einer Küstenstadt, die für Wale bekannt ist, erkundet. Hermanus ist eine schöne Hafenstadt mit einem Walmuseum und vielen netten Cafes und Restaurants. Es war ein schöner relaxter Tag der mit einem genialen Fischessen in einem Lokal, dass in eine Höhle am Stand hineingebaut war. Beim Warten auf das Essen haben wir dann Delfine beobachten können. Wale, die es jetzt schon vereinzelt gibt, haben wir (noch) nicht gesehen. Ab Juni kommen sie in großer Anzahl hierher. Die Zeit war inzwischen verronnen und so haben wir uns entschlossen eine weitere Nacht hier in Hermanus zu bleiben.

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