Unser Weg auf der Gardenroute führte uns zum südlichsten Punkt Afrikas; dem Cap L`Agulhas. Dort treffen der Indische und der Atlantische Ozean aufeinander. 1986 hat der damalige Präsident Herr Botha einen Stein am Cap niedergelegt. Dieses überaus beliebte Fotomotiv wurde von uns natürlich auch für einige Fotos genutzt. Ansonsten war das Wetter an die diesem Tag nicht sehr einladend. Die Leuchtturmspitze wurde noch über eine steile Stufenleiter erklommen und das kleine aber ganz nette Leuchtturmmuseum inspiziert. Unser ursprüngliches Vorhaben am Cap zu übernachten wurde aufgrund der unfreundlichen Wetterverhältnisse verworfen und eine bei der Hinfahrt erspähte städtische Campsite in Bredasdorp (Klopapier gibt es nicht, dafür aber Kondome zur freien Entnahme – am Damenklo) aufgesucht; dort war das Wetter noch sonnig und warm.
Am nächsten Tag stand das De Hoop Nature Reserve am Programm. Der Weg dorthin war nicht wirklich weit und so sind wir dort schon gegen Mittag angekommen. Die Campsite ist dort sehr nett mit Blick über einen See gelegen. So haben wir bei strahlendem Sonnenschein gespeist und haben uns dann gemütlich am späteren Nachmittag (idealer Zeitpunkt) zum Game Drive aufgemacht. Gesichtet wurden Bonteböcke, Vogelsträuße, Grey Rehbuck , 3 Zebras und als Höhepunkt eine ansehnliche Herde von Eland Antilopen, die gemütlich in der Abendsonne gegrast hat und sich dabei beobachten ließ. Die Jungs haben Oma und Opa mit ihrer Erfahrung beim Game Driven beindruckt. Sie kennen mittlerweile alle gängigen Tierarten und gaben bereitwillig Auskunft über deren besondere Merkmale gegeben. Der Tag wurde mit einem Lagerfeuer beendet. Hilde hatte den Kindern eine Übernachtung im Zelt versprochen. Die Jungs haben darauf bestanden und so haben die Buben mit Oma und Opa in Zelt übernachtet. Das war ein echtes Abenteuer für alle.
Das De Hoop Nature Reserve ist bekannt für seine riesigen Sanddünen, die bis zur Küste reichen. Diese bestehen aus weißem Sand und sind Teil einer atemberaubenden Küstenlandschaft. Neben dem Sand gibt es noch unzählige Nieder-Gewächse die in den verschiedensten Grüntönen auf dem Sandboden wachsen. Wir waren zur Ebbe an der Küste und konnten daher einige nur zu dieser Zeit zugänglichen Höhlen erforschen. Einladend – vor allem für die Kinder – waren die vielen Rockpools mit dem wärmeren Indischen Ozeanwasser. Man sieht die verschiedensten Meeresbewohner. Muscheln wurden auch gesammelt; mittlerweile hat sich schon eine ganz ansehnliche Menge an Muscheln angesammelt, Tendenz steigend. Die Dünen sind auch ideal zu Herumtollen, was die Jungs ausgiebig genutzt haben. Das Natur Reserve ist absolut beeindruckend und noch bei der Rückfahrt zur Campsite haben wir die Dünen, die von der untergehenden Sonne beleuchtet wurden bestaunt. Vorbei an einigen Bonteböcken und Baboon-Affen sind wir dann zurück zur Campsite gekommen.
Dies ist der erste Campingplatz ohne Badewanne und vom Duschen sind die Jungs nicht so begeistert. Aber – am Vortag wurde ein Badezimmer mit Dusche unter freiem Himmel entdeckt. Beim Duschen hat man direkten Blick auf den Fluss und die schöne Landschaft. Bei so einem Abenteuer gehen sogar die Buben gerne Duschen. An diesem Abend wurde dann noch Steckerlbrot am Lagerfeuer gegrillt. Leider hat es zu regnen begonnen, was aber nicht wirklich schlimm war denn der Regen hatte sich so lange Zeit gelassen, bis das letzte Steckerlbrot fertig gegrillt war.
Freitag, 29. Mai 2009
Abonnieren
Kommentare zum Post (Atom)
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen