Nach 2 Nächten im Areena Ressort haben wir uns zum zweiten Mal auf den Weg nach East London gemacht. In EL gibt es ein großes Museum, in dem es einen ausgestopften Quastenflosser (der ausgestorben geglaubte Fisch wurde 1938 erstmals in Südafrika gefunden) und das einzige Originalei eine Dodos zu bewundern gibt. Das Museum hat eine sehr umfangreiche naturwissenschaftliche Abteilung mit unzähligen (ausgestopften) Tieren zu Wasser, zu Land und in der Luft. Neben dem Quastenflosser ist die zweite Hauptattraktion das Ei eines Dodos. Diese vogelartigen Tiere, in der Größe einer großen Gans, gab es im 19. Jahrhundert noch zuhauf. Mittlerweile sind sie wahrscheinlich ausgestorben und so hat es den Anschein, dass dieses Ei das einzige und letzte Ei eines Dodos ist. Im Obergeschoß dieses Museumskomplexes gibt es noch eine Ausstellung über Schiffuntergänge und eine ethnologische Sektion über die Ureinwohner SA´s, die Xhosa, und allerhand Utensilien aus der Vergangenheit dieser Region. Die Kinder waren kaum wieder rauszubekommen. Selbst das Angebot eines Fritzbesuches (MacDonalds) hat nicht gezogen. Irgendwann haben wir es dann doch geschafft und sind beim Fritz gelandet.
Danach ging es gut gestärkt zum Lagoon Valley Ressort, wo wir uns niedergelassen haben. Die Site liegt zwar sehr schön an einer Lagune, ist aber sonst in die Jahre gekommen. Nach einem zehnminütigen Spaziergang haben wir den Strand erreicht. Am Beach gibt es Sanddünen und auch Felsen - und bei Betrachtung die Szenerien wird einem klar warum dieser Teil der Küste Wild Coast heißt. Die Kinder haben sich in den wellengeschützen Rockpools beim Krebsefangen, Muschelsuchen und Baden vergnügt. Wieder beim Womo angekommen sind die Jungs draufgekommen, dass sich unter dem Trampolin Froggies befinden. Diese wurden umgehend gefangen und waren die ideale Beschäftigung für die Jungs. Am liebsten hätten sie sie wie Haustiere gehalten und im Womo mitgenommen. Als Eva und Jürgen den Eindruck hatten, dass die Froggies Erholung brauchten wurden sie jedoch wieder freigelassen. In der Nacht hat es dann geregnet, aber in der Früh hat die Sonne wieder gelacht. Gefreut haben sich auch die Buben als sie wieder mit neuen Froggies ankamen.
Dann ging es ab an die Sunshine Coast nach Port Alfred, ungefähr auf halben Weg zwischen EL und Port Elisabeth. Dort sind wir erstmals in einem Caravan Park mit 5 Sternen (die höchstmögliche Anzahl). Der Platz besticht durch fast klinische Sauberkeit und einigen Details, wie dass die Vorhänge in den Waschräumen mit der Farbe der Handtücher abgestimmt wurden, Hängematten zur freien Benutzung herumhängen, und so ziemlich alles in Schuss ist. Es haben die Badewannen sogar Stöpsel (wir haben uns zwischenzeitlich mit Kraftklebeband ausgeholfen)!!! Wir sind dann noch zur Coast gewandert und haben in Guidos Restaurant bei einem Bier die atemberaubende Aussicht genossen und die Wellenreiter beobachtet. Heute hat Jürgen die Nachrichte geschaut, Infos zu den Wahlen wird es in einem Blog Spezial geben. Interessant war der Wetterbericht. In Teilen der Drakensbergen hat es nämlich geschneit. Da hatten wir vor etwas mehr als 14-Tagen wettermäßig mit blauem Himmel und Badewetter wirklich großes Glück gehabt. Darauf wird jetzt noch unser neu erstandener Single Malt Whiskey getrunken. Das ist sehr zu empfehlen-Prost!
Samstag, 25. April 2009
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Halli hallo ihr 4 Abenteurer!
AntwortenLöschenWir haben inzwischen alle eure Blogs nachgeholt und uns packt auch schon wieder das Reisefieber... 1a, dass wir eure Erlebnisse auch von hier mitbekommen können... also bitte fleißig weiter berichten!
Bei uns war das April-Wetter bis jetzt ausgezeichnet und deshalb haben auch wir inzwischen schon einige Male ein braai genossen. Die Burenwurst klingt ziemlich "verführerisch" und das mit dem Gemüse grillen können wir auch nicht verstehen *hihi*gg*
Und noch etwas: Bitte um Aufklärung warum ihr Fritz zu Mac D' sagts!?!
@Eva: Alles Gute zum Geburtstag nachträglich!
Ganz liebe Grüße und wir freuen uns schon auf Neuigkeiten,
Gerald & Sabine