Nach 2 entspannenden, aber windigen Tagen in Morgen Bay haben wir unser Womo wieder gestartet um ins nahegelegene Kei Mouth zu fahren. Dort gibt es ein Muschelmuseum und eine große Lagune. Ersteres war sehr interessant. Tausende verschiedener Muscheln aus aller Welt gibt es dort. Wir haben nicht gewusst, dass es dermaßen viele unterschiedliche Muscheln gibt, wenngleich unsere eigene Sammlung von Muscheln schon beträchtliche Ausmaße angenommen hat.
Bei der Lagune von Kei Mouth gab es dann wieder unzählige Muscheln am Strand. Einige haben auch den Weg ins Womo gefunden. Nach einem ausgiebigen Spaziergang – bei dem wir auch eine abenteuerliche selbstgebastelte Fähre, bei der es auch Fahrpreise für Kühe gibt, bestaunt haben, haben wir unser nächstes Ziel Aquarium in East London (EL) angesteuert.
EL ist eine größere Hafenstadt, die schon beim Reinfahren einen sympathischen Eindruck gemacht hat. EL wurde vor kurzem in Buffalo City umbenannt. Das Aquarium wurde auch prompt gefunden. Die Jungs waren begeistert von den Haien, Robben, Pinguinen und unzähligen verschiedenen Fischen. Die Zeit wurde wieder eng, aber es wäre nicht möglich gewesen vor der Fütterung zu gehen. Als gegen Ende der Fütterung jeder Pinguin einzeln gefüttert wurde, und die Anzahl der Exemplare beträchtlich war, sind wir doch nicht bis zum Ende geblieben.
Unsere Vorräte waren aufgebracht, die dunklen Wolken haben nix Gutes verheißen und der Weg zur Campsite war eher weit. Das Einkaufscenter, das uns im Aquarium beschrieben worden war, hat sich nicht dort befunden wo es eigentlich sein sollte. Das Schild welches einen Fritz angekündigt hat ist offensichtlich von einem Spurs Fan (SA Steak-House Kette im amerikanischen Stil) umgedreht worden. Ein kleiner Spar wurde von uns fast leergekauft und unsere Mägen mussten sich noch gedulden. Wir wollten das Areena Riverside Resort finden. Dieses wurde uns schon von mehreren Campern empfohlen. Es liegt mitten in einem privaten Game Reserve an einem Fluss. Da es schlecht beschildert war uns es mittlerweile stark zu regnen begonnen hat, war die Fahrt dorthin ein kleines Abenteuer. Es war schon dunkel als wir dort angekommen sind. Nach Spaghetti und ein paar Flaschen war dann Ruhe im Womo. Am nächsten Tag war, sehr zu unserer Freude, die Sonne wieder da. Auf der Campsite rennen die Vogelsträuße und rehähnliche Tiere frei herum. Ein Strauß hatte es auf unser Braai abgesehen, aber die Steaks wurden von Jürgen vehement verteidigt. Der Angreifer war sehr hartnäckig, doch das Essen konnte gerettet und verspeist werden. Kilian hat dann noch am Fluss geangelt. Seit heute kann er das Auswerfen so richtig gut. Am Pool wurde dann noch ein Nyala bestaunt und gefüttert. Fazit - eine toller gemütlicher Ort für uns und die Kinder. Heute finden in SA auch die Wahlen statt und da wir uns an solch einem Tag besser von Großstätten fernhalten ist das Resort optimal für uns.
Mittwoch, 22. April 2009
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