Bericht vom 5.8.
Wir haben es geschafft! Wir sind mit dem Wüstenflitzer unterwegs! Der Weg dahin war allerdings ein steiniger!!! Zum ersten ist es eine Herausforderung 5 Monate in einem Womo auszumisten und in Taschen umzupacken, um die restlichen 3 Wochen aus diesen Taschen des Kofferraums eines Autos zu touren. Zum zweiten haben unsere beiden Bankomatkarten nicht mehr funktioniert. Weder unsere Bank noch eine der hiesigen Banken findet einen Fehler auf seiner Seite und empfiehlt, doch die andere Seite zu kontaktieren. Naja, letztendlich konnten wir in Windhoek in der Zentrale der Nedbank noch (hoffentlich) genug Barmittel für den Rest der Namibia-Zeit erhalten. Naja, und zu guter Letzt hat sich die Übernahme des heiß ersehnten Wüstenflitzers (unseres 4x4 Fahrzeuges mit 2 Dachzelten) etwas anders gestaltet als erhofft und wir haben die erste Nacht nicht im Dachzelt verbracht, sondern wurden vom Autovermieter in einem Hotel untergebracht. Hier noch Genaueres:
Die letzte Nacht im Womo haben wir auf einer Campsite 11 Kilometer südlich von Windhoek verbracht. Den Tag davor gab es eine Einkaufstour in Windhoek. An der Campsite haben wir dann gepackt und alles für die Rückgabe des Womos vorbereitet. Gegen 11 Uhr sind wir am Depot in Windhoek angekommen. Die Rückgabe des Womos war absolut problemlos und dauerte nur ein paar Minuten. Die ganzen Reparaturrechnungen, die sich leider sehr zahlreich angesammelt hatten, wurden anstandslos bezahlt und so gingen wir ganz optimistisch an die Übergabe des Wüstenflitzers. Die gute Laune sollte sich aber rasch ändern, denn der Toyota Land Cruiser der für uns bereitstand hat uns gar nicht begeistert. Beim ersten Blick unter das Fahrzeug sahen wir, dass er tropfte. Der Lösungsvorschlag der Britz Lady (Vermietungsfirma) das waschen wir gleich weg, war nicht gerade das, was wir uns vorgestellt hatten. Das Ganze war ein Fall für den Mechaniker, der sich auch sogleich ans Werk machte. Zuvor wurden die beiden Dachzelte kritisch unter die Lupe genommen, dort gab es Löcher uns sonstige Dinge (auch vom Vormieter) die uns nicht erfreuten. Dann wurde genäht und so wurde auch dieses Problem behoben. Während der Mechaniker noch unter dem Auto herumschraubte kontrollierten wir die Ausrüstungsgegenstände. Oh Überraschung war auch hier einiges nicht in Ordnung. Beim Gaskocher fehlte eine Dichtung, dafür standen im Safe 2 cm Wasser, die Kehrichtschaufel war scharfkantig zerbrochen und der CD Spieler musste auch ausgetauscht werden. So gegen 5 schien dann alles abfahrbereit und wir fuhren los. Die 2 Benzintanks wurden mit 120l Treibstoff für eine ausreichende Reichweite gefüllt, wir haben uns noch ein Grillhendl mitgenommen und dann ging`s ab auf den Highway - so ungefähr 500 m, dann beschlossen wir umzudrehen und das Depot zu kontaktieren. Das Auto schaukelte wie ein Erlebnisding des Vergnügungsparks. Das Problem wurde dann auch noch behoben, aber es war schon etwas spät, daher wurden wir in ein nahe gelegenes Hotel einquartiert. Dort haben wir dann eine ruhige Nacht verbracht. Den ersten Tag im Wüstenflitzer haben wir uns wirklich anders vorgestellt.
Dienstag, 11. August 2009
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