Wir sind mittlerweile im Waterberg SPA angelangt. Auf dem Weg dorthin haben wir noch das „de Krans“ Weingut in Carlitzdorp besucht. Dieses Weingut räumt regelmäßig Preise für seine Produkte ab. Besonders gut gelingt ihnen immer wieder der Portwein. Dieser wird im Platter seit mehreren Jahren mit 5 Sternen bewertet. Er ist wirklich ausgezeichnet (findet die Portweintrinkerin Eva).
Die Waterberg Therme hat mehrere Heißwasserbecken im Freien. Es war sogar einmal ein „Sanatorium“, wurde dann aber zu einem „bäuerlichen“ Ressort adaptiert. Jedenfalls hat es einen angenehmen urigen Charakter beibehalten. In dem ehemaligen Sanatorium gibt es eine Vielzahl von Badewannen, in denen man sich das 42 Grad warme Wasser geben kann. Zwei Freipools und ein Kaltwasserpool komplettieren eine ganz lustige Badelandschaft.
Die Landschaft herum ist eine Art Halbwüste, in der nur sehr Angepasstes wächst. Es ist toll im Pool weiken und bei sonnigem Wetter die Landschaft zu genießen. Heute haben wir eigentlich wieder weiterfahren wollen, sind aber doch geblieben, da es nach einem gemütlichen Frühstück und ausgiebigem Baden schon spät geworden ist und ein herrlich warmer und sonniger Tag war. Kris hat sogar wieder auf sein „Muskelleiberl“ (ärmelloses T-Shirt) bestanden. Außerdem waren die Buben auch sehr stark dafür noch da zu bleiben.
Jürgen ist dann mit einem alten Mann ins Gespräch gekommen. Er hat als benachbarter Farmer allerhand über die Gegend und die Geschichte der Quellen zu erzählen gewusst. Er ist dann mit uns herumspaziert und hat uns vieles über die Pflanzen der Gegend erzählt. Man kann einige davon essen, andere wieder werden zur Produktion z.B. von Seife genutzt. Wieder andere haben ganz interessante Überlebensstrategien in dieser kargen Landschaft entwickelt. Wir haben Feuersteine und Malsteine (diese gibt es in Weiß und Ocker) kennengelernt, diese wurden von den Buschmännern zum Schreiben verwendet. Er war so vom Interesse unserer Jungs an diesen Dingen angetan, dass er angeboten hat uns später abzuholen und uns seine Farm und die Schafe mit den Lämmern zu zeigen. Dieses Angebot haben wir natürlich gerne angenommen.
Wir haben nicht schlecht gestaunt als er wenig später mit einem alten Armee Land Rover mit offener Ladefläche wieder aufgetaucht ist. Fluggs sind wir dann hinten raufgeklettert und haben die Runde gestartet. Bei der ehemaligen (vom Warmwasser betriebenen) Mühle vorbei, vorbei an dem ansehnlichen Ersatzteillager für Landmaschinen bis wir bei der Schafweide angelangt sind. Zuerst durfte Kilian die Schafe in einen Pferch treiben. Der Schakal hat es nämlich auf sie abgesehen. Hier durften die Jungs auch ein doch sehr zappeliges Lämmchen hoppern. Er hat uns noch alle möglichen Pflanzen und deren Wirkung im Ökosystem erklärt. Abschließend sind wir zu einem Bereich der Farm gefahren in dem er spezielle Kräuter anbaut. Er war sehr um unsere Jungs bemüht, die besonders die Fahrt und das Gerumple auf der offenen Ladefläche des alten Rovers frei nach dem Motto, je schneller und rumpliger umso besser, genossen haben.
Total begeistert von diesem spannenden Nachmittag haben wir uns noch ins Pool gesetzt und hoffen, dass die GAK Fans am Ende dieses Tages genau so zufrieden sein werden, wie wir es sind.
Freitag, 12. Juni 2009
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