Montag, 18. Mai 2009

Home Affairs und Wintersturm

Nach 3 Nächten in Knysna haben wir uns Richtung Kapstadt aufgemacht. Die erste Etappe ging bis zum Bontebok NP, den wir gerade noch bevor das Gate geschlossen wurde erreicht haben. An diesem Tag hat es in Strömen geregnet – Ausläufer eines Sturmes in der Nähe von Kapstadt. Dieser NP ist der kleinste der 22 NP´s in SA, und wurde mit dem Ziel eingerichtet, den nahezu ausgestorbenen Bontebok zu retten. Damals gab es noch 7 Stück davon. Dieses Ziel dürfte erreicht worden sein, denn im NP tummeln sich heute mehr als 200 Stück davon. Es gibt noch anderes Game, hauptsächlich Bockarten und Gemsen. Der NP hat aber ein schön gelegenes Restcamp mit Chalets. Wie planen diesen NP mit Georg und Hilde nochmals zu besuchen, und so haben wir uns am nächsten Tag nach einem kleinen Gamedrive wieder auf den Weg gemacht.
In Strand, das liegt unmittelbar vor Kapstadt, haben wir dann niedergelassen, denn wir wollten am Montag die Home Affairs in Kapstadt einen Besuch abstatten. Wir brauchen nämlich eine Visum Verlängerung. Dies war bereits unser zweiter Anlauf. In East London haben wir es schon einmal versucht, wir dachten damals nämlich das könnte schnell gehen. Der freundliche Beamte in EL hat uns die Formulare gegeben und gemeint es wird 11 Tage dauern, wenn wir viel Glück haben geht es in 5 Werktagen. Da wir keine Lust hatten so lange in und um EL zu bleiben, haben wir das auf Kapstadt verschoben wo wir 14 Tage sein werden. Dadurch haben wir aber die Frist für die Antragverlängerung (Antrag 30 Tage vor Ablauf des zu verlängernden Visums) versäumt.
Wir sind dann am Montag vormittag ausgerüstet mit den Antragsformularen, gemeinsam mit Kopien unserer Pässe und einer Rückflugbestätigung in Englischer Sprache bei den Home Affairs in Kapstadt aufgekreuzt. In einem hauptsächlich mit Schwarzen auf beiden Seiten der Budel gefüllten Saal haben wir Platz genommen. Wir mussten dann nicht allzu lange warten, bis wir nach vorne gewunken wurden. Sichtlich beeindruckt, dass wir alles so gut vorbereitet hatten, hat der Beamte unseren Antrag entgegengenommen. Er ist dann mit den Zetteln verschwunden. Und dann geschah das Unerwartete, nach 2 Stunden hatten wir unsere neuen Visas.
Da das so gut gegangen ist und unsere Kamera kaputt ist, wollten wir den guten Lauf gleich ausnutzen und jemanden finden der sich bei Digitalen Spiegelreflexkameras auskennt. Einige Straßen weiter kamen wir dann zu einem Kameramechaniker. Er war im 5. Stock eines Hochhauses untergebracht. Der Lift ist beim Weg dorthin kurz steckengeblieben. Die Kamera wurde aber entgegengenommen- wir wollen das Beste hoffen.
Die letzten beiden Tage hat uns ein Wintersturm begleitet. Er hat in der Kapregion gewütet und einiges an Verwüstung und massig Regen und Überschwemmung gebracht. Am frühen Nachmittag ging es weiter nach Kommetjie; südlich von Kapstadt an der Westküste gelegen. Das Ressort dort wurde uns mehrfach empfohlen und so ging es dorthin. Hier wollen wir auch die ersten Tage wenn Hilde und Georg da sind bleiben. Es ist ein guter Stützpunkt für Ausflüge hinunter zum Kap und nach Kapstadt.
Wir freuen uns alle schon, dass wir nur noch zwei Mal schlafen müssen bis Hilde und Georg am Mittwoch ankommen werden.

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