Nach einem weiteren relax Tag am Coolen Pool sind wir gestern vom Royal Natal NP aufgebrochen. Unser nächstes Ziel war der Golden Gate NP zur Durchfahrt nach Clarens. Der Weg dorthin führt einen entlang eines riesigen Staudammes auf eine Passhöhe (der höchstgelegene Staudamm Afrikas). Man durchfährt auch einen Abschnitt der Little Switzerland genannt wird. Gewisse Ähnlichkeiten in der Landschaft sind mit ein bisschen Phantasie zu erkennen. Die Fahrt selbst ist schon sehr interessant, da die Landschaft mehrmals wechselt und ständig neue Ausblicke offeriert.
An der Passhöhe angekommen haben wir unsere Pläne geändert und sind doch im NP geblieben. Also wurde kurzerhand bei dem Campingplatz an der Passhöhe eingecheckt. Die Anmeldung war ein Geduldspiel. 4 Leute sitzen um einen Computer und versuchen die Daten einzugeben. Keiner kennt sich wirklich aus und so dauert es eine Ewigkeit bis man einen Wisch ausgehändigt bekommt. Das heißt den richtigen Wisch (Permit für den NP) habe ich dann doch nicht bekommen, da der Computer abgestürzt ist.
Wie haben uns dann gleich per pedes auf den Weg zur Echo Ravine gemacht. Dieser befindet sich mitten in den für die Landschaft so typischen Sandstein- und Basaltformationen, die sich streifenähnlich auf ca. 2000m Seehöhe erstreckt. 45 Minuten haben wir bis rauf gebraucht. Kilian ist brav marschiert, Kris nur teilweise. Oben haben wir dann getestet, ob es da wirklich ein Echo gibt. Wir standen inmitten von überhängenden Felsen und haben allerhand weise Dinge (Peppo Poppl, Ach so der Typ ist 2, 10m etc.) in den Felsen gereimt. Das mit dem Echo hat nur teileweise geklappt, Spaß hat es trotzdem gemacht. Den Rückweg haben wir beschleunigt zurückgelegt, da dunkle Wolken aufgezogen sind. Als wir wieder unten waren, waren die Wolken weg. Wir sind dann gleich weiter zu einem großen natürlichen Pool gewandert und haben die erfrischende Jumpung riskiert. An nächsten Tag ging es dann weiter nach Clarens, einer kleinen ehemaligen Vortrekker Stadt, in der es unzählige nette Cafes, Restaurant, und Künstlergeschäfte gibt. Eine Stadt mit viel Flair!! Wir haben uns zwar dann nicht das aus unserer Sicht ansprechendste Restaurant, aber jenes mit dem besten Spielplatz aussuchen müssen. Dann wurde das Örterl noch etwas erkundet, einige Geschäfte und Ateliers besucht und weiter ging es nach Bethlehem. Da hat nichts mit Weihnachten zu tun, da sieht es absolut nicht weihnachtlich aus. Dafür gibt es alle Geschäfte die man benötigt, um das Womo wieder auf Vordermann zu bringen. Es wurde dann schon relativ spät, und dank Empfehlung des Womo-Tandlers haben wir in der Nähe von Bethlehem eine unbekannte Campingmöglichkeit mit Indoor Swimming Pool (32 Grad Wassertemperatur) gefunden. Diese Campsite ist eigentlich eine Farm mit ein paar Cottages. Warum man hier ein derart großes Hallenbad baut ist uns schleierhaft – jedenfalls haben wir es genossen.
Dienstag, 7. April 2009
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