Heute haben wir einen gemütlichen Tag am Campingplatz verbracht. Das Wetter war schön und die Jungs haben im Pool und am Spielplatz herumgetollt. Zwei etwa gleichaltrige Mädels wurden von Kilian als Spielgefährtinnen rekrutiert. Sie wohnen in einem Zelt unweit des Spielplatzes. Dort gab es dann plötzlich große Aufregung als nämlich eine Schlange von einem Baum direkt auf das Zelt fiel. Die Aufregung wurde noch größer als sich herausstellte, dass dieses Tier sehr poisenous war. Es wurden Experten gerufen um dieses Tier zu eliminieren. Ein Schlag auf den Kopf der Schlange hatte jedoch nur zu Folge, dass sich die Schlange verkroch und nicht mehr gesehen war. Die anschließende Suchaktion verlief ergebnislos. Die Situation hat sich dann beruhigt, da erklärt wurde, dass die Art normalerweise sehr scheu ist und auf Menschen niemals losgeht. Der Absturz vom Bau war nur ein Unfall und that’s it.
Der weitere Tag verlief ruhig. Wir wurden von unseren Nachbarn mit frisch gebackenem Brot verwöhnt. Die beiden sind betagte Camper um die 80 Jahre und haben auf ihrem mehrmonatigen Trip einen Backofen im Wohnwagen. Sie sind sehr interessante Gesprächspartner und haben und schon viel über SA berichtet. Sie sehen die Dinge eher gelassen und sind der Meinung, dass die Veränderungen seit 1994 unaufhaltsam waren. Das System der Rassentrennung hätten die Weißen so und so nicht aufrecht erhalten können. Viele Dinge gehen jetzt den Bach herunter. Die schwarze Bevölkerung wird einige Generationen brauchen um ihrer Aufgabe dass Land positiv zu gestalten gerecht zu werden. Mindesten 6 Generationen werden schon erforderlich sein, so die Meinung unserer Nachbarn.
Am Abend sind wir noch den Strand herunter spaziert und stießen auf eine Gruppe Schwarzer, die mit Inbrunst sangen und von Trommeln begleitet ins Wasser spazierten. Sie waren sehr bunt gekleidet und führten offensichtlich eine Zeremonie durch. Sie haben sich gegenseitig bespritzt. Die Bedeutung des ganzen blieb uns jedoch verborgen und einige Theorien stehen im Raum; möglicherweise war es Woodoo, eine Taufe, oder einfach eine Beschneidungszeremonie, … Wer weiß?
Am Rückweg entdecke Eva noch einen Hummer. Er lag am Strand, hatte aber keine Zwickerzangen. Vielleicht wollte er etwas in Vermehrungsangelegenheiten (Eier an der Unterseite) machen, oder wurde nur durch Zufall angespült. Auch diese Frage wird für uns für immer unbeantwortet bleiben. Wir haben über mögliche Zubereitungsvarianten diskutiert. Krisi war der Meinung wir sollten ihn ganz einfach mitnehmen und grillen. Der Familienrat hat dann mit Mehrheit beschlossen ihn leben zu lassen, nicht zuletzt deshalb da kein geeignetes Transportgefäß verfügbar und der Weg zurück noch weit war. So wurde der Hummer wieder zurück ins Meer getragen, insbesondere um ihn vor möglichen anderen Gourmets zu schützen.
Der Tag wurde mit einem Picknick an einem Aussichtspunkt beendet. Die Kinder nahmen noch ein Bad in der Badewanne, das dringend nötig war. Wir sitzen jetzt noch mit einem Castle Milk Stout (ein dunkles Bier) und denken an die Leser unseres Blogs. PROST!!!
Samstag, 21. März 2009
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